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König Vortigern leuchtet hier und da wie der Balrog aus HERR DER RINGE, die schicke Pelzmütze des Magiers Mordred erinnert stark an das Rentier RUDOLPH ROTNASE und die Schwestern von Jabba the Hutt aus STAR WARS haben auch mitgespielt. Währenddessen sitzt der künftige König im Bordell und zählt sein Geld. Natürlich darf jeder seinen König Arthur interpretieren wie er will. Auch Regisseure.

Zehn Gebote? Wer je die Religionssatire "Gott bewahre" von John Niven gelesen hat, weiß, daß Gott den Menschen nur ein Gebot gegeben hat: Seid lieb! Moses, dieser Schlingel, hat daraus zehn Gebote gemacht, die er sich auf dem Berg Sinai selbst ausgedacht hat. Egal welcher Version man jetzt den Vorzug gibt, es ist Ostern, und da ist dieser Film eben Pflichtprogramm im Heimkino. Und ja, Monumentalfilme sind großes Kino!

Zum Glück sind Personen und Handlung in Spielfilmen immer frei erfunden. Genau wie verdeckte Methoden multinationaler Konzerne deren Ziel es ist, in Afrika den Rohstoffhandel zu beherrschen, ungeachtet aller humanitären Konsequenzen.

Stephen King hat Konjunktur und im Fahrwasser des neuen Kinofilms von ES ist ein wenig untergegangen, dass die Verfilmung seines Klassikers STARK endlich vom Index genommen wurde und eine FSK 16 - Freigabe bekommen hat.

Über vierzig Jahre hat der Film jetzt auf dem Buckel. Aber insbesondere zwei Szenen haben sich im Gedächtnis festgebrannt: Dustin Hoffman in der Badewanne mit nassem Waschlappen im Gesicht und Laurence Olivier, in der einen Hand den Zahnarztspiegel, in der anderen die chromblitzende Häkchensonde. Wenn beim nächsten Zahnarztbesuch die Frage gestellt wird: "Sind Sie außer Gefahr?", nicht antworten. Wegrennen!

Man muss schon alt genug sein um die Parodie zu erkennen. Wer also Sgt. Pepper's Lonley Hearts Club Band noch als Langspielplatte gekauft hat und Illya Kuryakin fehlerfrei aussprechen kann wird durchaus seinen Spaß haben. Im Übrigen war mir dieser Napoleon Solo stets unsympathisch, weil er meist einen Schalldämpfer benutzte.

Was haben ein doppelter Michael Fassbender, Michelangelos „David“, Richard Wagners „Rheingold - Einzug der Götter in Walhall“, John Denvers „Take me home, Country roads“, Shelleys „Ozymandias“ und eine Blockflöte mit Ridley Scotts neuem Alien-Epos gemeinsam? Um das herauszufinden, sind insbesondere Vorkenntnisse aus dem Vorgänger PROMETHEUS - DUNKLE ZEICHEN und rudimentäre Erinnerungen an Scotts Ur-Alien nötig. Das wäre schon alles.

Was für ein großartiges Thema: Wie gestaltet sich ein erster menschlicher Kontakt mit einer außerirdischen Lebensform? Das hätte ein richtig guter Film werden können. Ansonsten sollte man fremde Lebensformen einfach keinen Zucker geben.

Auf unglaublichen 107 DVDs mit der sagenhaften Spielzeit von 22.400 Minuten sind die Cartwrights und die Ponderosa wieder auferstanden.

Die grandios erzählte Geschichte schafft es mit wenig Bombast einen unerträglichen Spannungsbogen um die alles entscheidende Frage aufzubauen: Warum sind sie hier?

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